Was ist DiViCro?

DiViCro ist eine intelligente Videoüberwachungs- und IP-Managementsoftware, mit der Sie herstellerunabhängig IP-Signale verarbeiten können.

Oberfläche

Die Oberfläche besteht aus frei positionierbaren Videofenstern. Von der Einzelbilddarstellung über den 4er Splitt bis hin zur 50-fach Darstellung ist alles möglich, von Standaloneversion bishin zur komplexen Serverlösung. Die Software verfügt über einen optionalen OPC Server für die problemlose Erweiterung in ein übergeordnetes Managementsystem (z.B. Schille System PVis).

Der Einsatz von netzwerkbasierenden Videosystemen stellen die Betreiber vor die Aufgabe, die klassischen Abläufe der professionellen Videoüberwachung mit ihren Kreuzschienen, Monitoren und Aufzeichnungssystemen zu ersetzen oder zu ergänzen.

Praktisch alle Videosysteme für den Netzwerkeinsatz bieten eine Web-Browser basierende Bedienerschnittstelle, die jedoch für den Einsatz in Sicherheitsanwendungen nur eingeschränkt nutzbar ist. Insbesondere bei der gleichzeitigen Verwendung unterschiedlicher Systeme treten Probleme in der Bedienung und Anzeige auf. Oftmals werden auch Videosysteme eingesetzt, die nur über einfache Funktionalitäten verfügen und keine Aufzeichnung oder Bewegungserkennung bieten.

Workflow

Strukturiert wie eine Videokreuzschiene bietet DiViCro in der Grundausstattung 64 Eingänge und 50 Ausgänge.

Jedem der Eingänge kann individuell eine IP-basierende Videoquelle zugeordnet und in der Auflösung, Qualität und Bildfrequenz eingestellt werden. Hierzu stehen eine Anzahl von angepassten Schnittstellen für die unterschiedlichsten Typen und Hersteller bereit. Je nach Produkt werden auch Funktionalitäten wie Schwenkkopfsteuerung (PTZ) und digitale Ein- und Ausgänge unterstützt. Jeder Eingang ist mit einer eigenen Bewegungserkennung (Motion Detection) ausgestattet, die eine Reihe von Folgeereignissen wie etwa Aufzeichnung oder Aufschaltungen vornehmen kann.

Für die Aufzeichnung der Videosignale steht für jeden Kanal eine hochverfügbare und absturzresistente Bildspeicherung bereit, die auch eine individuelle Auslagerung auf frei einstellbaren Festplatten oder Datenserver bietet.

Details

Die 50 Ausgänge sind als frei positionierbare Videofenster organisiert, denen die Videosignale vom Bediener oder durch Ereignisse frei zuzuordnen sind. Die Aufschaltung erfolgt manuell über die Auswahl einer Videoquelle in einer Baumstruktur, über eine optionale grafische Oberfläche oder über ein externes Bedienteil. Die automatische Aufschaltung kann durch unterschiedliche Ereignisse wie etwa Kontakteingänge, Bewegungserkennung oder sogar über ein externes System mit Hilfe der optionalen OPC-Schnittstelle erfolgen.

Die Ereignisse werden innerhalb einer Meldeliste gespeichert die intern oder auf externen Datenbankservern bereitgestellt wird. Jede Meldung ist mit einer gesicherten Videosequenz verbunden und kann diese direkt bei Anwahl wiedergeben.

Für den Einsatz in großen Überwachungsanlagen kann DiViCro als Server/Client basierende Lösung ausgebaut werden.

Skalierbarkeit

Durch den Einsatz von bis zu 64 Videoservern können Netzwerke mit bis zu 4096 Videoquellen und 1500 Ausgängen konfiguriert werden. Die Netzwerklast wird dabei auf die Server verteilt. Die Serverversion bietet weiterhin eine Web-Schnittstelle, die den Zugriff über plattformunabhängige Web-Browser ermöglicht.

Der Browser-Betrieb kann auf praktisch allen handelsüblichen Betriebssystemen wie etwa Windows, Linux, Unix oder Apple erfolgen.

Für Darstellung von Lageplänen und als Automatisierungsschnittstelle steht eine optionale Erweiterung auf Basis des PVis Leitsystems zur Verfügung. Über AutoCad® DWG und DXF sowie Bildimportfilter und Symbolbibliotheken können umfangreiche Managementsysteme erstellt werden.

Über die Automatisierung können Fremdsysteme wie etwa Gefahrenmeldeanlagen, Kontakte und Gebäudeleittechnik in das Videomanagement integriert werden.

Für die Integration in Sicherheits- und Gebäudemanagementsysteme steht eine optionale Schnittstelle auf Basis des OPC Data Access 2 Standards zur Verfügung. Über diese Schnittstelle kann die gesamte Funktionalität des Systems über ein Fremdsystem mit OPC Data Access 2 Clientschnittstelle gesteuert werden.